Jan Ein weiterer toller Weltwaerts mit dem Welthaus Blog
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Werde wohl in Zukunft hier nichts mehr veröffentlichen, sondern eher über den Mail-Verteiler ein paar Berichte schicken! Dann muss ich mich nicht mehr über die Technik hier aufregen und von Euch brauch sich auch niemand mehr zu ärgern, dass ich hier nichts reinschreibe ;-) In diesem Sinne Tschüss und bis zur nächsten Mail!

Jan

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Soosoo…hier bin ich wieder.

Wollte nur melden, dass mein Erfahrungsbericht schon seit längerer Zeit fertig ist und auch der Urlaubsbericht kurz vor der Beendung steht. Habe mich allerdings zum Schutz meiner Privatsphäre dazu entschieden, diese Sachen nicht in den Blog zu stellen. Falls Ihr die Berichte nicht sowieso schon habt und doch noch jemand Interesse haben sollte, kann er sich ja bei mir melden!

Ansonsten wie immer alles Bestens ;-) Hoffe Euch geht es ebenso!

Jan

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Ooooh man, mein letzter Eintrag liegt wie ich gerade gesehen habe schon über einen Monat zurück. Tut mir echt leid, aber ich habs hier die letzten Wochen nicht auf die Reihe gekriegt, irgendwas auf meinem Blog zu veröffentlichen. Allerdings kann ich jetzt hier auch schlecht 1 1/2 Monate in einem Artikel zusammenfassen, sodass ich hier gerade vorm PC sitze, und gar nicht weiß, was ich von der ganzen Zeit eigentlich schreiben soll. Naja…da mich mein schlechtes Gewissen aber gerade antreibt, erzähle ich (mal wieder) was von meinen letzten Wochenendreisen. Eigentlich wollte ich ja außnahmsweise auch mal was über meine Arbeit schreiben, bei der ich ja in der Woche schließlich auch 7-10 Std. am Tag verbringe, allerdings muss ich in ein paar Tagen eh meinen ersten Erfahrungsbericht fertig schreiben, wo ich dann etwas ausßführlicher darüber Berichten kann. Nicht das hier der Eindruck entsteht, ich würde nur feiern und mir schöne Orte angucken ;-)

Mmmhh…ne, ich habs mir doch anders überlegt^^…ich stelle einfach nur mal ein paar Fotos rein, damit ihr euch ein Bild machen könnt ;-) Text folgt dann im Erfahrungsbericht!

1. Boca de Cielo (Pazifikküste)  2. Palenque (Mayaruinen im Djungel)  3. Tapachula (Großstadt + Strand + 1 Tag Guatemala)

Ansonsten gehts mir aber immer noch sehr gut hier in Mexiko! Ich wohne derzeit mit 9 Leuten zusammen im Haus, da Miguel ja die restlichen beiden freien Zimmer vermietet. Hier ist deswegen auch immer was los und ich lerne eine Menge Menschen von überall aus der Welt kennen. Im Moment wohnen eine 4-köpfige argentinische Familie, 1 Belgierin, 1 Spanierin, 1 Guatemalteke und eine Portugisin hier, die alle sehr nett und lustig sind und es macht ne Menge Freude, mit so vielen Leuten zusammen zu leben, auch wenn es kaum eine ruhige Minute gibt.

So, das wars auch schon wieder von mir…ein längerer Text folgt ja bald und ich werde mich in der Zukunft bemühen, meinen Blog nicht so verwesen zu lassen! Und bei euch allen ist auch alles gut?

Hasta luego! Jan.

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moin Leute,

habe mich jetzt schon seit geraumer Zeit nicht mehr hier auf meinem Blog verewigt, und da ich schon die ersten beschwerden erhalten habe, werde ich mal ein bisschen über die letzten beiden Wochenden und meine Arbeit bei Marie Stopes berichten.

Am Wochenende vom 19.-20.09 haben wir unseren ersten Kurztripp gestartet, um die Umgebung rund um San Cristóbal und Chiapas besser kennen zu lernen. Unsere erste Station dabei sollte die Seenkette names Lagos de Montebello werden, die circa 2 Stunden Busfahrt von San Chris entfernt liegt. Dort angekommen, stellten sich auch alle Seen als sehr sehenswert heraus, da die meisten, abgesehen von einem Parkplatz, einer Fressbude und einen Kunststand, noch relativ unberührt waren, sodass man die Natur genießen konnte;-) Nach insgesamt 9 Seen und einigen Schwimmabenteuern später, erreichten wir letztendlich eine Kleinstadt namens Comitán, die sich aufgrund ihrer Hässligkeit herrvoragend als Übernachtungsmöglichkeit anbot, da die Preise für eine Nacht sehr erschwinglich waren und man trotzdem in den gebotenen Bars seinen Spaß haben konnte.

Nach einer eher kurzen Nacht gings dann weiter nach Chifloooooon, wo uns ein fetter Wasserfall erwarten sollte! Nach einer Stunde Busfahrt und einer kurzen Reise mit motorradähnlichen Gefährten, haben wir den Naturschutzpark erreicht, der alles in allem ganz fein hergerichtet war. So konnten wir an einem Fluß langwandern, der mit größeren und kleineren Wasserfällen durchsetzt war, bis wir schlussendlich den höchsten Wasserfällen von allen erreichten. Die Schätzungen über die Höhe dieses Naturspektakels lösten in unserer Gruppe einige Dispute aus, da von 100 – 1000 Metern alle Spekulationen abgegeben wurden^^…naja…letztendlich warens dann 120m;-), was allerdings nicht weniger beeindruckend war. Nachdem wir uns noch mit einer Touriseilbahn über den Park geschwungen haben, konnten wir auch ein Bad unter einem kleineren Wasserfall nehmen und wir dachten nur, dass es im Paradies nicht sonderlich anders aussehen kann;-) Unter einem Wasserfall herzuschwimmen und neben einem Riesenbäume stehen zu haben, hat mich schon beeindruckt.

Am darauffolgenden Wochenende vom 26.-27.09 hat uns ein weiterer Freiwilliger aus unserer Gruppe zu seinem Geburtstag in eine Stadt Namens Ocosingo eingeladen, da er dort arbeitet. Also wieder allemann in den Bus und los gings 2 Stunden nach Oco, wo wir von unserem Kollegen “Worthi” freudig empfangen wurden. Glücklicherweise hat Worthi in Oco schon Anschluss zur mexikanischen Gesellschaft gefunden, sodass er uns auch gleich seine neuen Kumpels vorgestellt hat, die uns auch prompt zu einem Trip zu Mayaruinen in Tonina eingeladen haben. Erfreulicherweise hatte auch einer seiner Kumpels ein großes Auto, das eigentlich für 10 Personen konzipiert ist, was aber keinen daran gehindert hat, auch mit 17 Mann einzusteigen:-) Mit der vollgepackten Karre sind wir dann also zu den Ruinen gedüst, die auch ziemlich eindrucksvoll waren, da sie enorm groß und noch recht gut erhalten waren. Nachdem alles angeguckt und jeder Stein einmal von allen Seiten von einigen Spezialisten fotographiert wurde und noch einige das Glied einer Statue eines Mayagottes geküsst hatten, da das angeblich Wünsche in Erfüllung gehen lässt, gings auch schon weiter zu einer gemieteten Ranch der Mexicanos. Dort angekommen, wurde erst einmal Partie Fußball Deutschland gegen Mexiko gezockt und gegrillt, bis es wieder auf nach Oco gehen sollte, da uns ja am Abend noch Worthis Geburtstagsparty bevorstand.

Die Party sollte im Haus von einigen der Mexikaner stattfinden, welches sich später gar nicht als ihr Haus herausstellte, sondern einfach nur von ihnen besetzt war, weils halt leerstand. Als Partylocation war es auf jeden Fall gut geeignet:-) Problem war nur für mich, dass sich einige der Mexikaner noch nicht mit der Partie Fußball zufrieden geben wollten, sondern ihre Trinkfestigkeit im Tequilawettexwettbewerb mit mir messen mussten. Als äußerst diplomatische Person würde ich jetzt einfach mal beiden Seiten ein Unentschieden ausstellen, obwohl für einige Mexikaner der Abend mit dem Kopf aus dem Fenster hängend beendet wurde^^. Naja, wahrscheinlich waren einfach mal wieder die Chips etwas schlecht;-)

Nachdem wir die Nacht mehr oder weniger gut, aber auf jeden Fall mit viel Spaß überstanden hatten, gings am nächsten Tag vor der Heimfahrt noch zu einem weiteren nahegelgenden Wasserfall, der nicht weniger beeindruckend war. Allerdings mussten wir (oder zumindest die meisten von uns) uns noch gehörig über das Wahlergebnis ärgern, das wir morgens im Internet verfolgen konnten, aber das ist wohl eine andere Geschichte.

Der Wasserfall hat auf jeden Fall seiniges dazu beigetragen, dass die Stimmung wieder besser wurde und wir konnten mit Begeisterung die Hügel hochkrakseln und durch den Fluss schwimmen, der nur mit Seilen durchquerbar war, da die Strömung kurz vor dem Wasserfall ziemlich stark war. Spass hats auf jeden Fall gemacht und als ich Nachts wieder in San Chris angekommen bin, haben sich als erstes meine Beine bei mir bedankt, da sie wohl keine Lust mehr hatten auf Laufen und Klettern:-)

Aaaalso, soviel zu den letzten beiden Wochenenden. Über meine Arbeit werde ich wohl nächtes mal was schreiben, weil ich jetzt keine Lust mehr habe;-). Außerdem ist ja heute Freitag und das nächste Wochenende geht schon wieder los!

Machtet Jut, Jan

Hier nochmal einige Bilder: (kriege es leider wegen technischer Probleme nicht hin, die Fotos vernünftig hochzuladen, sodass ich sie einfach mal hierhinmülle)

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Samstag, 13:00 Uhr Ortszeit. Das Grottenolmjägerexpeditionstrupp macht sich auf zu einer neuen Tat. Heute soll der Grottenolm aus den Grutas von San Cristóbal gefangen genommen werden, um es dem am Abend zuvor getroffenen letzten

der nachfahre Quetzalcoatls

der nachfahre Quetzalcoatls

Nachfahren des großen Gottes Quetzalcoatls zu opfern. Mit dabei:  der aufgrund seines hohen Alters von 25 Jahren bestens erfahrene Moritz Schmierfink, das Affenmädchen Anna alias Fritzen, die schon drei Jahre im tiefsten Dschungel ihre Antiolmkampftechniken ausfeilen konnte;  Julianov, der schon zu Zeiten Stalins Grottenolme als Raketenabwehrmännchen ausbildete und Jan alias Fratzen, der mit seiner Digitalzoomfunknachtsichtkamera Grottenolme auf 150m Entfernung aufspüren kann.
Für die Anfahrt entscheidet sich die Gruppe für ein Taxi, welches sich aufgrund des niedrigen Preises und der kleinen, geschmeidigen Bauart perfekt als Grottenolmsuchmobil eignet.  Als man den Eingang zur Grotte des Todes erreicht, müssen sich die vier Gefährten erst noch durch einen dichten Pinienwald kämpfen, um wahrhaftig in die Tiefen der Höhle einzutauchen. Nach einem beschwerlichen Abstieg in das Reich des Bösen, erwartet das Grottenolmjägerexpeditionstrupp eine Vielzahl von Stalagtiten bzw. Stalagmiten, die das vordringen erschweren und perfekten Schutz für Grottenolme bieten.

Nichts desto trotz kämpft sich die Gruppe immer  weiter durch die mexikanische Gruta, um das Opfer für Quetzalcoatl zu

Stalagtiten

Stalagtiten

finden, da dieser sonst seinen großen Bruder Huitchliopotschli auf die Erde schicken will, um gegen den Gott der Gütersloher, Eutrophos, zu kämpfen. Immer mit den Gedanken bei Eutrophos setzt das Jägertrupp ihre Reise bis ins tiefste Innere der Höhle fort. Keiner der Männer/innen kann seine Hand noch vor Augen erkennen, die Gruta ist schwarz wie die Nacht, doch die Jäger können sich aufgrund ihrer Spezialfähigkeiten weiter vortasten.
Hinter  jeder Ecke hört die Gruppe das unheimliche rascheln und grunzen der Olme, doch zu Gesicht bekommen sie keinen. Die Glieder der vier Gefährten zittern vor Angst.

Doch plötzlich flammt ein Licht am Ende der Grotte! Es ist der wahrhaftige Erzengel Eutrophojunior, der frohe Botschaften verkündet: „Liebe Gefährten, liebe Gütersloher, habt keine Angst und fürchtet euch nicht! Euch wird nichts passieren. Ihr müsst keine Grottenolme mehr für Queatzalcoatl fangen. Eutrophos wird euch schützen! Das einzige, was ihr müsst, ist: EUTROPHIEREN!“

Grottenolmjäger Jan alias Fratzen

Grottenolmjäger Jan alias Fratzen

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Ohne Worte:

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Mooooooin leute,

am Freitag hat der Bruder von Miguel Names Paco seinen 28. Geburtstag bei uns im Haus gefeiert. War ne riesenfette Party! Obwohl unser Haus, wie ihr ja gesehen habt, nicht allzu groß ist, waren ungefähr 70 Leute da, inklusive alle meine deutschen Kollegen. Im Prinzip verlaufen hier die Partys nicht besonders anders als bei uns die Gartenpartys: Ruhiger Anfang, bis alle genug Schnaps intus haben und so ab 12 dann Chaos pur. Partys und Alkohol verbindet eben doch die Welt ;-)

Unterschiede gab es dennoch: 1. Der Schnaps wurde aus 10l-Kanistern serviert, dementsprechend gab es nicht so viel Bier. 2. Es wird neben unkoordinierten hin-und-her-tanzen auch Salsa getanzt. 3. Daher ist die Mucke auch ziemlich Salsa-Mäßig^^

Angeblich soll die Party noch bis fünf Uhr morgens angedauert haben. Dies kann ich allerdings nur durchs Hörensagen bestätigen,

Miguel (mein Gastvater)

Miguel (mein Gastvater)

weil ich ab 2 Uhr eine Privatparty mit mir in der Hängematte gefeiert habe, die nicht weniger amüsant abgelaufen ist. Näheres besser nicht im weltweiten Netz;-)

Hier ein paar Impressionen:

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Meine Nachbarinnen: Da sag noch mal einer, Mexikanerinnen wären nicht hübsch^^

Meine Nachbarinnen: Da sag noch mal einer, Mexikanerinnen wären nicht hübsch^^

Meine argentinische Mitbewohner

Meine argentinische Mitbewohner

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Am 2. Vorbereitungsseminartag sollte es für unsere Gruppe von 13 Freiwilligen + Mentorin in eine indigene Gemeinde nach Chamula gehen.

Der Weg dorthin, den wir mit einem sogenannten Collectivo (Taxibulli) und einem Pickup-Truck bestritten, gestaltete sich als äußerst spannend. Die einspurige Serpentinenstraße (mit Gegenverkehr) verlief durch die Berge von Chiapas, und ist aufgrund der IMG_1216dort herrschenden Flora und Fauna sehr ansehnlich. Besonders die teils mit Wolken überzogenen Bergtäler waren immer wieder ein Highlight. Außerdem durchquerten wir auf der Reise viele kleine Bergdörfer, die sich noch wohlwollend ausgedrückt, sehr einfach gestalten. Die Menschen leben dort fernab von städtischer Modernisierung und ernähren sich hauptsächlich von dem, was sie selbst anbauen bzw. halten. Die einzigen Importgüter scheinen Coca Cola und Spielautomaten zu sein, die man immer wieder zu Gesicht bekommt. Respekt dafür an die CocaColaCompany, die es irgendwie schafft, auch das entlegenste Dorf mit ihrem Produkt + Werbung einzunehmen.

 

wolkenbedeckte Berge

wolkenbedeckte Berge

Im indigenen Dorf angekommen, wurden wir in ein Haus hineingebeten, in dem wir Hühnersuppe zu essen bekamen, die man hier in Form von eine halbe Hahn + 2 Kartoffeln serviert. Nach dem verzehrten Mal habe ich mich dann ein wenig im „Garten“ umgeschaut, der aus einem Bergabhang bestand, auf dem Mais angebaut, und Hühner sowie Truthähne gehalten wurden. Anschließend zeigte uns die dort ansässige Gemeinde ihre Arbeit. Alle Frauen im

Der Garten des Hauses

Der Garten des Hauses

Dorf verbringen den Tag damit, alle Art von Kleidungsstücken zu weben, die sie zu verkaufen versuchen. Für z.B. ein Hemd brauchen die Frauen eine Woche und erhalten dafür mit ein wenig Glück 300 Pesos (umgerechnet etwas mehr als 20€). Davon nochmals abgezogen Wolle- und Färbungskosten, könnt ihr euch ja mal den Stundenlohn ausrechnen.

IMG_1261Sinn der ganzen kollekiven Gemeinde ist die Selbstverwaltung und die damit einhergehende Autonomie. Der Preis dafür ist jedoch wie beschrieben sehr hoch, da die Menschen dort knechten müssen, wie noch im 19.Jhr. Ein kurzer Wälzer im Gedächtnis: Schumacher 12. Klasse: Das lange 19. Jahrhundert: 1844 Weberaufstände in Schlesien: Durch einsetzende Industrialisierung + Modernisierung wurden die traditionellen Weber arbeitslos und ihre Arbeit durch Webstühle in Fabriken ersetzt.

Dieser technologische Schritt ist offenbar auf dem Land in Chiapas ausgeblieben, sodass die Bauern versuchen müssen, ihre mit Mühe gewebte Ware auf dem Markt gegenüber Billigproduktionen aus den Städten zu verkaufen.

Über dieses Thema könnte man gewiss noch weitere Seiten füllen, bezieht man die zapatistische Revolution (1994) und deren Ansichten über die selbstverwaltenden Kollektiven, Landverteilung sowie Autonomie der Indigenen mit ein. Das möchte ich euch aber an dieser Stelle ersparen, da auch ich erstens darüber noch viel zu wenig weiß, und euch hier mit meiner Laienmeinung zutexte, und zweitens, weil es wahrscheinlich auch keinen von euch interessiert;-)

Also Schluss mit dem Gequatsche

Adios

P.S. Gesundheitlicher Zustand:

Durch das im deutschen Sinne ungewöhnliche Essen hier und das komische Kraut, das man hier als Zigaretten verkaufen darf, lerne ich meinen Körper gerade ganz neu kennen und bin jeden Tag aufs neue überrascht, was mein Magen an wundersamen Dingen hervorbringen kann.^^

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Hola compañeros,

Wie ihr seht, versuche ich mich gerade an meinem ersten Blog-Eintrag. Wenn ich in Mexiko nicht zu faul werde, könnt ihr hier ein mein Leben wenigstens ein bisschen verfolgen, oder euch über ein paar Erlebnisberichte freuen. Bitte verzeiht mir, wenn ich dem literarischen Anspruch mancher nicht gerecht werde. Auf jeden Fall freue ich mich über jedes Kommentar, das ihr unter meine Texte klebt.

Also fange ich einfach mal an, über meine ersten drei Tage hier in Mexiko zu berichten.

Der lange Flug (ca. 18std. mit Umsteigen) verlief relativ unspektakulär. Wie erwartet, konnte ich die komplette Zeit über mal wieder nicht schlafen, was aber gar nicht so schlimm war, weil es eine Menge Filme im Flieger zu bestaunen gab. So konnte ich in den Genuss kommen, mir filmtechnische Meisterwerke wie Catch me if you can, The Truman-Show, Babel und alle vorhandenen Simpsonsfolgen reinzustylen. Allerdings war ich nicht der Einzige unserer Crew, der nicht schlafen konnte, sodass wir nach geraumer Zeit dazu übergegangen sind, die mit Heineken bestückte Bordkantine leer zu saufen. Nach zwei Mal umsteigen hatten wir dann fast alle Tuxtla, die Hauptstadt von Chiapas erreicht (nur Moritz musste eine Nacht in Méxiko-City verweilen, weil er es nicht geschafft hat, sein Gepäck rechtzeitig zu holen^^). Dort angekommen, wurden wir zu erst einmal von schwer bewaffneten Soldaten begrüßt (für die CS-Zocker unter euch: M16 Sturmgewehre), und von der heißschwülen Luft außerhalb des Flughafens erschlagen. Nach einer 1 ½-stündigen Busreise sind wir dann endlich in San Cristóbal de las Casas angekommen, wo wir in einer Herberge übernachtet haben.

 Am nächsten Tag sollte es für die meisten von uns schon in die Gastfamilien gehen. Nachdem ich mir mit ein paar Kumpels die schöne Stadt angeschaut hatte, wurden wir also von unserer Mentorin abgeholt und in die Familien gebracht…

 Die Wohnung von Miguel habe ich ja schon in einer E-Mail beschrieben. Hier noch ein paar Bilder:

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Miguel ist ein sehr korrekter Typ. Mit seiner dunklen Haut und langen schwarzen Haaren sowie Schlabberklamotten sieht er zwar eher aus wie ein Indianer, aber das Refugium seiner Gastfreundschaft kennt keine Grenzen. Neben mir hat er im Moment nämlich auch noch drei argentinische Bagpacker aufgenommen, die auch total korrekt sind.

…als ich also bei Miguel angekommen bin, habe ich nur kurz meine Sachen in das besagte Baumhaus gestellt und sofort gings ab nach Tuxtla, wo wir eine Art High-School American Football-Spiel von seinem kleinsten Bruder angeguckt haben. Die Fahrt dorthin hat sich allerdings schon fast lustiger gestaltet als das Spiel an sich, weil wir zu acht in einem Fünfsitzer gefahren sind und (bis auf den Fahrer) alle das ein oder andere Cerveza verdrückt haben. In Tuxtla angekommen, durfte ich zum ersten Mal die mexikanische Küche bewundern, da wir in eine Art Halle mit Strohdach (Restaurant) gefahren sind, wo mir allerlei Fische und Meeresfrüchte bestellt wurden, die ich mit Tabasco verspeisen sollte. Nachdem ich diese erste Hürde überwunden hatte, gings auch schon weiter zum Spiel, das auch sehr lustig war…blablabla….

 Als ich am nächsten Tag aufgewacht bin, musste ich erst einmal mit Erstaunen feststellen, dass dem Haus das Wasser abgestellt wurde, was sich auf der Toilette nicht ganz so gut gemacht hatJ.Diese Lappalie überwunden, sind auch schon Kumpels von Miguel gekommen, die sich tierisch über das von mir gekaufte Bier gefreut und es sich im Haus gemütlich gemacht haben. Noch von der mexikanischen Partybereitschaft um 10 Uhr morgens überrascht, habe ich mir mit 3 anderen Freiwilligen den riesigen Tier-, Obst- und Klammottenmarkt reingestylt, auf dem es allerhand lustiges, wie zum Bsp. Hühnerköpfe und Zehen, zu kaufen gab. Nach ein paar gute-Nacht Bier in einem Hostel und netten neuen (deutschen) Bekanntschaften, ist auch dieser Tag vorüber gegangen.

Von heute gibt es nichts Spannendes zu berichten, außer dass ich letzte Nacht mit Magenkrämpfen und einem respektablen Durchfall aufgewacht bin, an dem ich derzeit zu kämpfen habe und das erste Vorbereitungsseminar im Land nach 3 Stunden aufgrund meines desolaten Gesundheitszustandes beenden musste.

Muchos saludos,

Jan

P.S.: Sorry für die etwas umständliche Gestaltung. Habe mich noch nicht ganz mit der Technik zurechtgefunden. Ich werde versuchen, diese Probleme umgehend zu beheben :-)

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