Hola compañeros,
Wie ihr seht, versuche ich mich gerade an meinem ersten Blog-Eintrag. Wenn ich in Mexiko nicht zu faul werde, könnt ihr hier ein mein Leben wenigstens ein bisschen verfolgen, oder euch über ein paar Erlebnisberichte freuen. Bitte verzeiht mir, wenn ich dem literarischen Anspruch mancher nicht gerecht werde. Auf jeden Fall freue ich mich über jedes Kommentar, das ihr unter meine Texte klebt.
Also fange ich einfach mal an, über meine ersten drei Tage hier in Mexiko zu berichten.
Der lange Flug (ca. 18std. mit Umsteigen) verlief relativ unspektakulär. Wie erwartet, konnte ich die komplette Zeit über mal wieder nicht schlafen, was aber gar nicht so schlimm war, weil es eine Menge Filme im Flieger zu bestaunen gab. So konnte ich in den Genuss kommen, mir filmtechnische Meisterwerke wie Catch me if you can, The Truman-Show, Babel und alle vorhandenen Simpsonsfolgen reinzustylen. Allerdings war ich nicht der Einzige unserer Crew, der nicht schlafen konnte, sodass wir nach geraumer Zeit dazu übergegangen sind, die mit Heineken bestückte Bordkantine leer zu saufen. Nach zwei Mal umsteigen hatten wir dann fast alle Tuxtla, die Hauptstadt von Chiapas erreicht (nur Moritz musste eine Nacht in Méxiko-City verweilen, weil er es nicht geschafft hat, sein Gepäck rechtzeitig zu holen^^). Dort angekommen, wurden wir zu erst einmal von schwer bewaffneten Soldaten begrüßt (für die CS-Zocker unter euch: M16 Sturmgewehre), und von der heißschwülen Luft außerhalb des Flughafens erschlagen. Nach einer 1 ½-stündigen Busreise sind wir dann endlich in San Cristóbal de las Casas angekommen, wo wir in einer Herberge übernachtet haben.
Am nächsten Tag sollte es für die meisten von uns schon in die Gastfamilien gehen. Nachdem ich mir mit ein paar Kumpels die schöne Stadt angeschaut hatte, wurden wir also von unserer Mentorin abgeholt und in die Familien gebracht…
Die Wohnung von Miguel habe ich ja schon in einer E-Mail beschrieben. Hier noch ein paar Bilder:
Miguel ist ein sehr korrekter Typ. Mit seiner dunklen Haut und langen schwarzen Haaren sowie Schlabberklamotten sieht er zwar eher aus wie ein Indianer, aber das Refugium seiner Gastfreundschaft kennt keine Grenzen. Neben mir hat er im Moment nämlich auch noch drei argentinische Bagpacker aufgenommen, die auch total korrekt sind.
…als ich also bei Miguel angekommen bin, habe ich nur kurz meine Sachen in das besagte Baumhaus gestellt und sofort gings ab nach Tuxtla, wo wir eine Art High-School American Football-Spiel von seinem kleinsten Bruder angeguckt haben. Die Fahrt dorthin hat sich allerdings schon fast lustiger gestaltet als das Spiel an sich, weil wir zu acht in einem Fünfsitzer gefahren sind und (bis auf den Fahrer) alle das ein oder andere Cerveza verdrückt haben. In Tuxtla angekommen, durfte ich zum ersten Mal die mexikanische Küche bewundern, da wir in eine Art Halle mit Strohdach (Restaurant) gefahren sind, wo mir allerlei Fische und Meeresfrüchte bestellt wurden, die ich mit Tabasco verspeisen sollte. Nachdem ich diese erste Hürde überwunden hatte, gings auch schon weiter zum Spiel, das auch sehr lustig war…blablabla….
Als ich am nächsten Tag aufgewacht bin, musste ich erst einmal mit Erstaunen feststellen, dass dem Haus das Wasser abgestellt wurde, was sich auf der Toilette nicht ganz so gut gemacht hatJ.Diese Lappalie überwunden, sind auch schon Kumpels von Miguel gekommen, die sich tierisch über das von mir gekaufte Bier gefreut und es sich im Haus gemütlich gemacht haben. Noch von der mexikanischen Partybereitschaft um 10 Uhr morgens überrascht, habe ich mir mit 3 anderen Freiwilligen den riesigen Tier-, Obst- und Klammottenmarkt reingestylt, auf dem es allerhand lustiges, wie zum Bsp. Hühnerköpfe und Zehen, zu kaufen gab. Nach ein paar gute-Nacht Bier in einem Hostel und netten neuen (deutschen) Bekanntschaften, ist auch dieser Tag vorüber gegangen.
Von heute gibt es nichts Spannendes zu berichten, außer dass ich letzte Nacht mit Magenkrämpfen und einem respektablen Durchfall aufgewacht bin, an dem ich derzeit zu kämpfen habe und das erste Vorbereitungsseminar im Land nach 3 Stunden aufgrund meines desolaten Gesundheitszustandes beenden musste.
Muchos saludos,
Jan
P.S.: Sorry für die etwas umständliche Gestaltung. Habe mich noch nicht ganz mit der Technik zurechtgefunden. Ich werde versuchen, diese Probleme umgehend zu beheben





Ein kroatisches Sprichwort besagt:
Kommt der Durchfall schnell,
there’s leider nothing I can you tell.
gute besserung ^^
eine mail folgt bald
Hey jano!
kuss
Geiles (Baum)Haus! Aber du hast nicht die Pflanzen die zum buffen da sind aufgenommen….ach und eine Frage, gabs auch Pferdewurst, ninchen wollt so was doch mal probieren
Der beste blog den ich jemals gesehn hab auf gar keinen fall pietätlos
Denk dran: BLEIB KLAR!!!
auf gar keinen fall pietätlos, aber wir wollen fotos von miguel, der höchstwahrscheinlich ein absoluter freigeist ist
Hallo Jan,
ja, dass Baumhaus gefällt mir!
War der Grund für Deinen Durchfall jetzt das Essen oder die gute Nacht Biere?
Schreib uns weiter, mit Photos von den Leuten.
Alles Gute